Nach einem Ankommen und Austausch im Plenum laden wir euch zu einem kleinen Abendimbiss ein. Danach werden wir in die Sessions gehen. Diesmal sind die Themen „Bezahlkarte in Köln“ (eingebracht von Angelika Wuttke, AK Politik); „Mitteleinwerbung für Willkommensinitiativen“ (Elke Böhme-Barz, Fundraiserin bei der Kölner Freiwilligen Agentur) sowie „Wie können wir Menschen in einer Bedrohungssituation bestärken?“ (Stella Shcherbatova, NS-DOK, Psychologin).
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Session 1: „Bezahlkarte in Köln“ (Angelika Wuttke, AK Politik)
Seit Dezember 2024 steht fest: NRW führt die Bezahlkarte für Geflüchtete ein – mit einer Opt-Out-Option, d.h. die Kommunen können die Nicht-Einführung beschließen. Köln plant, dies zu tun, doch in der vom Land NRW betriebenen Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) an der Schönhauser Straße wird es die Bezahlkarte geben. Um Betroffene zu unterstützen, soll eine Tauschbörse für Köln und Umgebung entstehen – angelehnt an bestehende Initiativen in Hamburg oder München. Angelika Wuttke vom AK Politik stellt die Idee vor und gemeinsam überlegen wir, wie sie sich in Köln realisieren lässt.
Session 2: Mitteleinwerbung für Willkommensinitiativen“ (Elke Böhme-Barz, Fundraiserin bei der Kölner Freiwilligen Agentur)
Nach dem Wegfall der KOMM -AN-Förderung sind viele Initiativen auf anderweitige Unterstützung angewiesen. Die große Frage: Wie finde ich eine andere, im besten Falle langfristige Förderung? Elke Böhme-Barz gibt als langjährige Expertin im Bereich der Mittelakquise einen Überblick über mögliche Förderquellen, Ansprachewege und Tipps & Tricks für’s Fundraising. Bei Interesse wird es Folgeworkshops geben, die bei der Einführung von nachhaltigem Fundraising unterstützen. Impulsgeberin: Elke Böhme-Barz, Fundraiserin bei der Kölner Freiwilligen Agentur
Session 3: „Wie können wir Menschen in einer Bedrohungssituation bestärken?“ (Stella Shcherbatova, NS-DOK, Psychologin)
Wahlerfolge von Rechtsextremen, die Virulenz des Rassismus oder die hohen Zustimmungswerte zu antisemitischen Äußerungen in Umfragen der Einstellungs- und Meinungsforschung – Demokratie ist in Gefahr. Jedoch können Menschen die aktuellen Entwicklungen – je nachdem, wie sie positioniert sind – sehr unterschiedlich empfinden. Wie erleben tatsächlich oder potentiell von Rassismus und Antisemitismus betroffene und von diesen Phänomenen bedrohte Menschen die aktuellen Gefährdungen? Wie können wir Menschen in einer Bedrohungssituation unterstützen und bestärken? Stella Shcherbatova bietet bei der Fachstelle gegen Antisemitismus des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten für von Antisemitismus Bedrohte und Betroffene an und wird vor diesem Hintergrund auf das Thema der Session fokussieren.
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