PODIUMSGESPRÄCH
Mit Vertreter*innen der Leipziger Frauenhäuser
Frauenhäuser sind ein zentraler Schutzraum für von Gewalt betroffene Frauen – aber wie sind sie eigentlich entstanden? Was hat sich seitdem verändert? Vor welchen Herausforderungen stehen sie heute? Und wie können Frauenhäuser noch zugänglicher und barriereärmer gestaltet werden?
Die Idee von Frauenhäusern entstand in den 1970er Jahren im internationalen feministischen Kontext, als Frauen begannen, Schutzräume vor häuslicher Gewalt zu fordern. In den USA und Großbritannien wurden die ersten Frauenhäuser gegründet, gefolgt von vielen anderen Ländern, darunter auch Deutschland. In Leipzig wurde 1990 das erste autonome Frauenhaus von Frauen für Frauen e.V. eröffnet – es war das erste Frauenhaus in den neuen Bundesländern. Seitdem hat sich die Zahl der Plätze und Beratungsangebote in Leipzig kontinuierlich erhöht. Heute gibt es in Leipzig vier Frauenhäuser, eine Sofortaufnahme und zahlreiche Beratungsstellen, die umfassende Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen bieten.
Beim Podiumsgespräch diskutieren Vertreter*innen der Leipziger Frauenhäuser über die Frauenhausgeschichte, Unterschiede und ihren gemeinsamen Kampf für den Gewaltschutz. Es geht um bestehende Hürden für Betroffene, die Sicherheit der Standorte und die Frage, wie Schutzräume langfristig erhalten und gestärkt werden können. Du interessierst dich für Gewaltschutz in Leipzig und feministische Schutzräume? Dann komm vorbei, stell deine Fragen und erfahre mehr von denen, die sich täglich für eine selbstbestimmte und gewaltfreie Zukunft engagieren.
Eine Kooperation von: Frauen für Frauen e.V., 1. Autonomes Frauenhaus, Schutzhaus S.H.E, Frauen- und Kinderschutzhaus, 4. Frauen*- und Kinderschutzhaus und Zentrale Sofortaufnahme